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Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Umgangsrecht

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 1.April 2008 entschieden, dass ein erzwungener Umgang nicht dem Kindeswohl dient. In dem zugrunde liegenden Fall verweigerte der Vater den Kontakt mit seinem Sohn. PFAD fordert, dass die Urteilsbegründung Basis dafür wird, auch die Situation der Pflegekinder zu überdenken, die aus traumatischen Erfahrungen heraus den Umgang mit ihren leiblichen Eltern verweigern.
Der Bundesverband PFAD hat hierzu eine Stellungnahme abgegeben, der sich der Landesverband Baden-Württemberg in vollem Umfang anschließt.
Auch der Bundesverband der alleinerziehenden Mütter und Väter, VAMV, veröffentlichte eine Presseerklärung, in der deutlich zum Ausdruck gebracht wird, dass auch Kinder ein Recht auf Umgangverweigerung haben sollten!

Familientag

Unser beliebter Familientag führt uns dieses Jahr in den Barfusspark nach Dornstetten. Nach einer Führung werden wir bei einer nahe gelegenen Hütte grillen, spielen, uns unterhalten und austauschen. Für jedes Alter ist etwas dabei! Einzelheiten und die Anmeldung finden Sie unter Veranstaltungen. Unseren Mitgliedern wurde die Einladung gemeinsam mit der Einladung zur Mitgliederversammlung am 26.04.2008 zugesandt.

Tag des Pflege- und Adoptivkindes im Landtag

PFAD freut sich über die Initiative der Familienpolitischen Sprecher der vier im Landtag vertretenen Parteien, einen Tag des Pflege-/Adoptivkindes im Landtag zu initiieren.
Anlässlich des diesjährigen Gesprächstermins von PFAD mit Herrn Klenk (CDU), Frau Lösch (Bündnis 90/die Grünen), Herrn Dr. Noll (FDP/DVP) und Frau Wonnay (SPD) durfte die Vorsitzende von PFAD erfreut feststellen, dass ihre Vision eines solchen Tages auf großes Interesse bei den Abgeordneten gestoßen war und diese überein gekommen sind, gemeinsam beim Landtagspräsidenten einen Antrag für einen solchen Tag im Herbst 2008 zu stellen.
Dies gibt den Pflege- und Adoptivfamilien die Chance, ihre engagierte Arbeit für das Gemeinwesen der Öffentlichkeit zu vermitteln und auch mit den Entscheidungsträgern im Land in persönlichen Kontakt zu kommen. Der Landesverband und alle interessierten Pflege- und Adoptivfamilien, Fachleute aus den Behörden und tangierende Berufe (Verfahrenspfleger, psychologische Beratungsstellen ...) sind aufgerufen Überlegungen anzustellen, wie ein solcher Tag ablaufen könnte.
Weiteres Thema der Gesprächsrunde im Landtag war ein BGH-Beschluss vom September 2007, in dem einem (Adoptiv-) Pflegekind das Recht auf Beheimatung in der (Adoptiv-) Pflegefamilie abgesprochen wurde und langjährig gefestigte Bindungen als vernachlässigbar beurteilt wurden.
Stellungnahme Frau Dr. Zenz

Darüber hinaus kamen auch Veränderungen im Rahmen der Föderalismusreform zur Sprache. Es stellte sich heraus, dass die Ungewissheit über die Auswirkungen dieser Maßnahmen bei Pflegeeltern zu Irritationen geführt hat.
Auch die zusätzliche Belastung der Jugendamtsmitarbeiter durch neue Aufgaben und Projekte (Qualifizierung von Tagesmüttern, erhöhter Schutzauftrag nach § 8a, Projekt Stärke ...) wurde angesprochen. Dadurch bleibt immer weniger Zeit für die verantwortungsvolle Arbeit im Bereich der Vollzeitpflege.
Teilen Sie uns Ihre Vorschläge für den geplanten Pflege- und Adoptivkindertag im baden-württembergischen Landtag mit! Helfen Sie uns, diese Chance zu nutzen und gemeinsam den Tag zu gestalten.
Mail:  geschaeftsstelle@pfad-bw.de
Fax:  07082/414967
Tel:   07082/414966


Programm Stärke

Der Ministerrat in Baden-Württemberg hat am 3. April 2007 ein Programm zur Stärkung der Elternkompetenz beschlossen. Für das zunächst auf 5 Jahre angelegte Programm werden 1,5 Mio Euro für 2008 und ab 2009 jährlich 4 Mio Euro zur Verfügung stehen. STÄRKE besteht im Wesentlichen aus den beiden Komponenten:
 1.    Verteilung von sog. Elternbildungsgutscheinen bei jeder Geburt
 2.    Unterstützung von Familien in besonderen Belastungssituationen

Im Katalog der besonderen Familien- und Elternbildungsveranstaltungen, die mit Hilfe von STÄRKE teilfinanziert werden können, werden ausdrücklich Familien mit Pflege- und Adoptivkindern aufgeführt.
Dies ist ein großer Erfolg für die Arbeit des Landesverbandes. Denn in der ersten Vorlage vom Herbst 2007 waren Pflege- und Adoptivfamilien noch nicht genannt.
Aufgrund der Anregung des Landesfamilienrates, in dem die PFAD-Vorsitzende Frau Chaventré die Interessen unserer Mitglieder vertritt, gelang es, Pflege- und Adoptivfamilien in den Kreis der unterstützungswürdigen Familien aufzunehmen.
Als einer der ersten Ortsvereine führte PFAD Karlsruhe bereits ein Gespräch mit dem Jugendamt, um gemeinsam Vorschläge zu erarbeiten und deren Finanzierung auszuloten.
Beim Ortsvereintreffen am 12. April in Stuttgart werden wir den Teilnehmern über die weitere Entwicklung berichten.


Neue Beistandsausbildung in Karlsruhe

Im Januar 2008 beginnt eine neue Ausbildung zum Beistand nach § 13 Abs.4 SGB X
Ein Beistand bietet in mündlichen Verhandlungen, Verwaltungs- oder Verfahrensvorgängen Hilfe und Unterstützung.
Flyer
Unsere Ausbildung zielt speziell auf die Bedürfnisse von Pflege-und Adoptiveltern. Nach Ende der Ausbildung erhalten alle Teilnehmenden ein Zertifikat.

Jeder Interessierte kann sich bei der Geschäftsstelle anmelden oder sich weiter informieren.

Ausbildungsverlauf, Inhalte

Die Beistandsausbildung wird durch eine Spende der Dietmar-Hopp-Stiftung finanziert.

 

 

PAKT 2007

Am 23. November fand in Ulm unsere diesjährige Fachtagung zum Thema

"Neue Partnerschaft: Land/Kommune Baden-Württembergs Weg ins Kinderland"

statt.

Die Fachtagung war ein voller Erfolg, es konnten wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. PFAD wird gesehen und gehört und kann viel bewegen, um das Kindeswohl verstärkt in den Vordergrund zu rücken. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und ihren Einsatz.

Voller Stolz konnten wir in diesem Rahmen bekannt geben, dass unsere Arbeit auch von der Dietmar-Hopp-Stiftung finanziell unterstützt wird. Herzlichen Dank! Zusammen mit der Spende der Landesbank Baden-Württemberg ist dies eine wohltuende Bestätigung unserer Arbeit.

Programm     Kurzbericht     PresseI     PresseII     PresseIII

 

Mehr Hilfe für Kinder in Not

In ihrer wöchentlichen Videobotschaft fordert Bundeskanzlerin Merkel mehr Hilfen für vernachlässigte Kinder. In ihrer Ansprache bedankt sie sich zudem ausführlich bei allen, die, ob beruflich oder ehrenamtlich, für Kinder tätig werden.

Videoansprache

 

'Frühe Hilfen-mehr Schutz für Kinder in Baden-Württemberg'

Zu diesem Thema trafen sich der Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes und der Landesverband des Paritätischen Wohlfahrtverbandes.
Der Landesfamilienrat veröffentlichte ein Resumée dieses Tages, ebenso die Stuttgarter Zeitung.

Nationales Zentrum Frühe Hilfen der Bundesregierung

Nachlese zum Fernseh-Tipp

Am 7.12.2007 strahlte der SWR um 22:00 Uhr seine Talkshow Nachtcafé unter dem Motto: 'Glückliche Kindheit, glückliches Leben' aus. Zu Gast war u.a. Dr. Karl-Heinz Brisch, der bei PAKT eine beeindruckende Rede zum Thema Bindung hielt.

In den Berichten der Gäste, deren Biographien alle sehr unterschiedlich waren, wurde mehr als deutlich wie wichtig eine sichere Bindung für Kinder ist. Nicht die materielle, physische Versorgung, sondern die emotionale, psychische Stabilität ist von entscheidender Wichtigkeit. Herr Dr. Brisch konnte dies anhand der erzählten Kindheiten und weltweiten Studien untermauern. Wer Interesse an dieser Sendung hat, beim SWR können Sie einen Mitschnitt bestellen.

Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes

Am 1.März 2008 findet in Neustadt/Weinstraße ein Tagesseminar zum Thema: Pflegekinder in der Schule, Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Jugendhilfe und Schule, statt. Jeder ist bei Interesse herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird bis zum 24.Februar 2008 gebeten.

Flyer mit näheren Informationen


Koalitionsstreit auf Kosten der Kinder

Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen e.V. veröffentlichte eine Pressemitteilung, der sich PFAD inhaltlich anschließt.

Pressemitteilung


Bundestreffen der BARGEA, Bundesarbeitsgemeinschaft Adoptierter

Am 24. und 25.Mai 2008 findet in Kassel das diesjährige Bundestreffen der BARGEA statt.
Bei Interesse wird um Voranmeldung unter
e-mail@bundesarbeitsgemeinschaft-adoptierte.de
gebeten.

Programm



Pflegeeltern haben ein Beschwerderecht bei Umgangsentscheidungen

Vormünder und Jugendämter sind nicht Leiter (analog einer Heimleitung) von Pflegefamilien, sondern betreuende Unterstützer ohne Führungsanspruch. Pflegeeltern sind auch keine Vollzugsorgane der Jugendämter, sondern autonome Orte der Erziehung und Therapie. Nach Auffassung des OLG Hamburg ist es nicht Sache des Jugendamtes bzw. des Vormundes, den Pflegeeltern die Modalitäten des Umgangs vorzuschreiben, sondern das Recht des Familiengerichtes. Der vorliegende Beschluss (4.01.2008, Hanseatisches Oberlandesgericht) ist eine willkommene Argumentationshilfe für alle Pflegefamilien, die bei Umgangsfragen in ein ähnliches Dilemma geraten sind und nicht hinreichend gehört wurden.
Christoph Malter, Feb. 2008, AGSP- Arbeitsgemeinschaft für Sozialberatung und Psychotherapie

Aktuelle Studie zum Pflegekinderwesen

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) und das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJUF) erarbeiten in einem Projekt Kenntnisse darüber, wie in der Praxis der Pflegekinderhilfe das Wohl der Kinder in vielfältiger Weise gefördert werden kann. Die Bindungen und Beziehungen an die Herkunftsfamilie als auch an die Pflegefamilie werden aus der Perspektive des Kindes untersucht. Die unterschiedlichen Interessen und Perspektiven der Beteiligten und professionellen HerferInnen werden differenziert herausgearbeitet und dargestellt.
Daraus werden Schlussfolgerungen für das Handeln aller im Hilfesystem Beteiligten gezogen, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Beteiligten, der unterschiedlichen Rahmenbedingungen und der Anforderungen an eine qualifiziete fachliche Arbeit. Die Ergebnisse des Gesamtprojektes werden für die Praxis ausgewertet und aufbereitet.
 Die letzte größere Welle an Praxiserforschung zur Pflegekinderhilfe in Deutschland datiert aus einer Zeit vor zwanzig Jahren. Inzwischen hat sich die rechtliche Ausgangslage durch gesetzliche Bestimmungen und die weiterentwickelte Rechtslage verändert. Eine Analyse und Auswertung der Entwicklungen des internationalen Forschungsstands zu Pflegekindern, d.h. Aufarbeitung der neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Ausland sowie der Erfahrungen aus der gewandelten Praxis der Pflegekinderdienste in Deutschland steht ebenfalls aus.
Das Projekt ist für einen Zeitraum von 3 1/2 Jahren angelegt (Beginn 01.08.2005 / Beendigung 31.12.2008) Auftraggeber ist das BMFSFJ
 Schwerpunkte des Projektes:
  •  Die allgemeine Situation des Pflegekinderwesens (Teilnahme 186 von 624 JÄ)
  •  Als Pflegekind leben (Untersuchungen an 632 Pflegekindern in 468 Pflegefamilien und deren 554 Herkunftsfamilien / die bestehenden Pflegeverhältnisse waren überwiegend auf Dauer angelegt)
  • Pflegekinder und ihre besonderen Belastungen (prozentuale Zuordnung zu Ängsten/Schulsituationen u.v.m)
  • Die fachliche Arbeit von Pflegekinderdiensten im Spannungsfeld verschiedener Interessen (Untersuchungen der praktischen Arbeit der JÄ)
  • Pflegeverhältnisse im internationalen Vergleich (Untersuchungen aus England, den Niederlanden, Schweden, Slowenien, Spanien)
  •  Das verletzte und verletzbare Leben der Pflegekinder - eine fachliche Herausforderung (Belastungen, Rückführungen, Rechtsprechung, Perspektive der Kinder, Beratung)
Ausführliche Informationen über dieses Forschungsprojekt finden Sie unter www.dji.de/pkh
Über die Ergebnisse halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.


Geplante Änderungen in der Familienpolitik

Überforderte Eltern sollen Sorgerecht verlieren. Mit dieser Schlagzeile fordert Familienministerin von der Leyen einige Änderungen in der Familienpolitik.
Sinnvollerweise sollen auch Familiengerichtsentscheidungen beschleunigt werden.
Kurzbericht

Politische Lobbyarbeit 

Eine ausführliche Dokumentation unserer politischen
Lobbyarbeit finden Sie bei 'Über uns'.
Unsere Mitglieder finden weitere Informationen im exklusiven Mitgliederbereich.

Familienkongress der Bundesfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Am 26./27. Oktober fand in Berlin der Bundeskongress statt. Unsere Vorsitzende Frau Chaventré war eingeladen worden, daran teilzunehmen.

Hier ihr Bericht

 

Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf Familie!

Pressemitteilung der CDU/CSU Oktober 2007

 

PFAD-BW unterstützt das "Aktionsbündnis Kinderrechte"

Kinderrechte ins Grundgesetz

Kinder haben Rechte, daran zweifelt niemand. Aber die Interessen der Kinder und Jugendlichen spielen in Deutschland noch immer eine Nebenrolle. Bei Entscheidungen in Politik und Verwaltung werden ihre Stimmen kaum gehört. Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk) fordert die Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat deshalb dazu auf, die Rechte der Kinder im Grundgesetz zu verankern. Unterstützen Sie den Aufruf des Aktionsbündnisses. Es setzt sich dafür ein, eine Änderung des Grundgesetzes noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen - in Gesprächen mit Ministerien, Abgeordneten und Fachleuten. Dabei zählt auch Ihre Stimme.

http://www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de

 

17. Deutscher Familiengerichtstag

Einen Bericht vom 17. Deutschen Familiengerichtstag (12.-15.09.2007) und Zusammenfassungen der interessantesten Arbeitskreise finden Sie in unserem Mitgliederbereich.

Statistik der Vollzeitpflege und der Adoptionen für das Jahr 2006

Am 31.August 2007 veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Zahlen zur Vollzeitbetreuung in Pflegefamilien im Jahr 2006. Ebenfalls im August wurden die Zahlen zur Adoption veröffentlicht.

Neuer Vorstand im Bundesverband

Am 21.07.2007 wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt. Er hat die Arbeit inzwischen aufgenommen, die Homepage des Bundesverbandes befindet sich derzeit in der Überarbeitungsphase. Wir möchten daher hier dem neuen Vorstand die Möglichkeit geben, sich vorzustellen.

Auf gute Zusammenarbeit!

Geplante Änderungen bei der Einkommenssteuerregelung für Vollpflege

Der PFAD Bundesverband hat hierzu eine

Stellungnahme verfasst.

Eine Pflegefamilie aus Berlin formulierte zu diesem Sachverhalt einen Brief und schickte ihn an das Bundesfinanzministerium. In diesem Brief wird deutlich auf die Konsequenzen einer Besteuerung hingewiesen.

Die Antwort des Bundesfinazministerium auf diesen Brief können Sie hier lesen.

Ebenfalls reagiert hat der KVJS (Kommunalverband für Jugend und Soziales, Baden-Württemberg) mit einer eindeutigen Stellungnahme.

! Pressemitteilung des Bundesfinanzministerium vom 27.09.2007 -keine Schlechterstellung für Pflegefamilien !

Bericht vom Familientag am 24.Juni 2007 auf der Ruine Hornstein..........

Eine Auswahl von Bildern können sich unsere Mitglieder hier ansehen.

 

Gemeinsame Stellungnahme zum Thema 'Kindeswohl'

Wieder einmal ist es im Sinne einer starken Interessenvertretung gelungen, eine gemeinsame Stellungnahme von PFAD, der BAG KiAP und der Pflegeelternschule (PESCH) an das Bundesjustizministerium abzugeben.

Forderungen an die Landesregierung

Jedes Jahr führt der Landesverband ein Gespräch mit den vier Familienpolitischen Sprechern der Landesregierung.
Dieses Jahr waren am 14.Juni 2007 Frau Lösch MdL (die GRÜNEN), gleichzeitig Vorsitzende des Sozialausschusses, Herr Dr. Noll MdL (FDP), Herr Klenk MdL (CDU) sowie Frau Altpeter, MdL (SPD) der Einladung der Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg gefolgt.......mehr

Hier die erste konkrete Reaktion der Landesregierung auf unsere Forderungen. Wir finden, ein schöner Erfolg!

Adoption

Der LV bemüht sich, den Bereich der Adoption intensiver zu berücksichtigen. Im Gespräch mit Herrn Arendt vom KVJS ist bereits das Thema "Das Adoptivkind in der Jugendhilfe" erörtert worden. In der Fachzeitschrift PFAD 2/07 berichtete Frau Chaventré über die "Eltern-Kind-Brücke" mit Sitz in Heidelberg. Mit dieser Organisation sind Überlegungen zu einem gemeinsamen Facharbeitskreis gereift , dem auch die übrigen freien Träger und evtl. ausländischen Kollegen angehören sollen. Zielsetzung ist eine optimale Betreuung der Adoptivfamilien vor, während und nach Abschluss des Adoptionsverfahrens. Für Angelegenheiten innerdeutscher Adoptionen ist PFAD auf der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern.

 

Fragebogenaktion

Der Vorstand des PFAD für Kinder Landesverband Baden-Württemberg e.V. erfährt immer wieder, dass finanzielle und pädagogische Unterstützung von Pflegeeltern in jedem Landkreis, jeder Stadt anders gehandhabt wird. Bei einem Umzug der leiblichen Eltern oder auch der Pflegeeltern können plötzlich ganz andere Bedingungen gegeben sein als vorher.
PFAD möchte mit Ihrer Unterstützung für Baden-Württemberg eine Übersicht erstellen, die es ermöglicht, diese Unterschiede festzustellen und zu hinterfragen. So müssten sich Pflegeeltern die Informationen nicht nach und nach über eigene Erfahrungen oder andere Familien beschaffen, sondern könnten von vornherein einen Überblick erhalten.
Leider wird von manchen Jugendämtern oft ein Geheimnis daraus gemacht, welche Leistungen in Anspruch genommen werden können und welche nicht.

 Aus diesem Grund haben wir einen Fragebogen erstellt.
Alle Angaben wurden vertraulcih behandelt.

Ergebnis, Auswertung in Tabellenform

Unsere Mitglieder finden im Mitgliederbereich die Rückmeldungen einzelner Jugendämter

 

Jubiläumsfeier in Stuttgart

Tagesmütter und Pflegeeltern Stuttgart e.V. feierte sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde am 21.04.2007 mit zahlreichen Tagesmüttern-und Vätern, Pflegeeltern, Politikern und Fachleuten aus zahlreichen Organisationen aus dem Bereich der Jugendhilfe gefeiert. Die Vorsitzende Fr. Karin Pfeiffer hielt die Festrede. Ein 'zauberhaftes' Kinderprogramm und ein leckeres Buffett rundetten die Feier ab.

 

Kurzbericht zur Fachtagung

Am 23.03.2007 fand die Fachtagung zur professionsübergreifenden Kooperation in Sorge- und Umgangsrechtverfahren statt. Die Fachreferentin des Bundesverbandes Fr.Thiele war anwesend und hat den Bericht erstellt.

 

Verwandtenpflege, Musterverfahren

Einen wichtigen Hinweis zur Verwandtenpflege, Großelternpflege gibt Ihnen unser Vorstandsmitglied Rechtsanwalt Schrey.

Bezüglich Altersvorsorge, Unfallversicherung und Krankenhilfe läuft derzeit mit einem Mitglied des Ortsverbandes Karlsruhe ein Musterverfahren.

 

Unfallversicherung

Nach aktuellen Recherchen zeigt sich, dass es bei der Nichtpflichtversicherung von Pflegeeltern in der Berufsgenossenschaft bleiben wird. Die Tendenz in der Auswertung der Gutachten geht in die Richtung, Pflegeeltern eine private Unfallversicherung zu empfehlen. Seit Ende Juni 2006 gibt es keine neuen Entscheidungen.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge veröffentlicht voraussichtlich im Aprilheft die Ergebnisse und Bewertungen aus den in Auftrag gegebenen Gutachten dazu.

Hier nun die erwartete Entscheidung des Bundesversicherungsamtes vom 20.03.2007.

Nach der neuen Gesetzeslage werden von manchen Jugendämtern (auf freiwilliger Basis) die nachgewiesenen Aufwendungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung auf Antrag erstattet. Andere Jugendämter lehnen die Erstattung mit der Begründung ab, ein Unfallversicherungsbeitrag sei bereits mit in die Kosten der Erziehung eingerechnet. Hiergegen kann man sich nur durch einen Einspruch wehren.

nach oben Neuer Ortsverein gegründet

"Ein Apfel in der Vorweihnachszeit" - das ist doch nichts Besonderes - und ob - der Apfel von dem wir berichten, ist ein besonderer APFEL, nämlich der  Adoptiv- und PFlege-ELtern-Ortsverein, der gestern Abend in Müllheim gegründet wurde.

Durch die perfekte Vorbereitung des Ehepaares Kreienkamp waren die notwendigen Gründungsformalitäten "ein Klacks". Mühelos konnte Beate Bender, Schatzmeisterin des PFAD-Bundesverbandes und des Landesverbandes BW als Versammlungsleiterin fungieren. Herr Weisser vom Jugendamt Breisgau Hochschwarzwald assistierte hilfreich. Nach kürzester Zeit konnte der Gesamtvorstand des neuen PFAD-OV beglückwünscht werden. Ingrid Chaventré - Vorsitzende des PFAD-Bundesverbandes und des Landesverbandes Baden-Württembergs - berichtete über die wichtige Arbeit auf allen Ebenen, die ausschließlich ehrenamtlich geleistet wird. Sie richtete ihren Dank an alle Anwesenden für das große bürgerschaftliche Engagement zum Wohle der Kinder. 

Der Aufbau eines landesweiten Netzwerkes mit unterschiedlichsten Fachkompetenzen für das Pflege- und Adoptivkinderwesen und die Darstellung der Möglichkeiten der politischen Einflussnahme, die jedes Einzelmitglied "vor Ort" hat, wurden von allen Anwesenden mit großem Interesse verfolgt.

 


nach oben Auszeichnung der ehrenamtlichen Arbeit unseres Vorstandes

Bei dem vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband ausgeschriebenen Wettbewerb 'Engagement gewinnt' zählt unser Vorstand in der Kategorie 'SUPER-Ehrenamtliche' zu den Preisträgern. Am 5. Dezember werden im Rahmen eines gemeinsamen festlichen Abendessens alle Preisträger feierlich geehrt. Unser Vorstand erhält zusätzlich einen Sachpreis für sein ehrenamtliches Engagement. Siehe auch unter 'Über uns'

nach oben Glücklicher Ausgang einer Pflegekind-Odysee

Nach einer entsetzlichen und zugleich eindeutig rechtswidrigen, gewaltsamen Herausnahme eines Pflegekindes aus seiner Pflegefamilie konnte durch verschiedene Faktoren erreicht werden, dass es sich wieder in der Pflegefamilie befindet und bis auf weiteres jedenfalls dort verbleibt. (...mehr)


nach oben Der Bundesverband PFAD verlegt seine Geschäftsstelle nach Berlin

Die neue Adresse des Bundesverbandes lautet:

PFAD-Bundesverband Geschäftsstelle     Tel. 030-94879423

Geisbergstraße 16                               Fax 030-94879386

10777 Berlin

 Einen Bericht zur 30-Jahr Feier und des Ländergremiums finden Sie hier


nach oben Sept. 2006 — Gemeinsame Stellungnahme zum FGG Referentenentwurf

Die Pflegeelternverbände PFAD, BAG KiAP, und die Pflegeelternschule Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Stellungnahme zum FGG Referentenentwurf im Hinblick auf das Pflegekinderwesen erarbeitet.

PDF FGG Stellungnahme [26 kB]


nach oben 27.09.2006 — Stellungnahme der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zur Anerkennung von Kindererziehungszeiten

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages hat in ihrer 8. Sitzung vom 20.9.2006 zu dem Anliegen der Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung für Eltern von Adoptiveltern die unten anhängende Stellungnahme beschlossen.

Die Kinderkommission unterstützt darin nachdrücklich den auf Vorschlag des Petitionsausschusses gefassten Beschluss des Bundestages vom 7.9.2005 und hat die Stellungnahme dem Bundeminister für Arbeit und Soziales sowie den Fraktionen des Deutschen Bundestages übermittelt.

PDF Anerkennung von Kindererziehungszeiten: Beschluss und Wortlaut der Petition [437 kB]

externer Link Seite der Kinderkommission des Deutschen Bundestages


Lesen Sie gerne? Haben Sie vielleicht sogar Zugang zu Neuerscheinungen?

Wir suchen Unterstützung bei der Pflege unserer Buchempfehlungen. Es gibt einiges an Fachliteratur, aber auch an Kinder-und Jugendliteratur zu entdecken. Wenn Sie Interesse haben, wenden sie sich für weitere Informationen an uns.

Wir freuen uns auf ihre Mitarbeit!


nach oben Frau Carmen Thiele ist neue Fachreferentin im Bundesverband

Als Fachreferentin unterstützt sie die Geschäftsführung, leistet Fachberatung und Koordinationsaufgaben auch für die Landesverbände, organisiert und veranstaltet Fortildungen und pflegt den Austausch mit Ministerien, Behörden und Fachorganisationen.

Hier stellt sie sich selbst vor:
Ich bin 1962 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Seit über 2 Jahrzehnten lebe ich in Berlin. Ich bin verheiratet und in unserem Haushalt sind 2 Pflegekinder groß geworden. Die Jüngere ist fast 18 und unsere Großer fast 20. Aufgenommen haben wir die Kinder 1990 mit der Zielstellung Adoption – dann kam alles aber ganz anders. Aus den „Adoptivkindern“ wurden Pflegekinder ... (hier geht es weiter)

 

Bericht vom Landesfamilientag am 8. Juli 2006 auf Schloss Neuenbürg

Spiel und Spass auf Schloss Neuenbürg

Der Familientag des Landesverbandes Baden-Württemberges war ein voller Erfolg

„Habt ihr schon das Holzinstrument im Schlossgarten gefunden?“ Zum Auftakt des Familientages hörte man diese Frage im Rahmen der Schlossrallye des öfteren.
Am achten Juli veranstaltete der Landesverband Baden-Württemberg seinen ersten Familientag auf Schloss Neuenbürg bei Pforzheim. ...zum Bericht

09.07.06 Reaktionen auf unseren offenen Brief vom 19.03.2006

[10kB] Gutachten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und
[176 kB] Antwortschreiben des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg auf unseren Offenen Brief (siehe 19.03.06) zu den Themen: Kindergartenbeitrag, Alterssicherung, Krankenhilfe, einmalige Beihilfen und Zuschüsse.

09.07.06 Empfehlungen zum Unterhalt in Vollzeit- und Tagespflege

[1140 kB] Empfehlungen des KVJS, des Städte- und des Landkreistages Baden-Württemberg zu Leistungen zum Unterhalt (Pflegegeld) für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege nach dem SGB VIII und
zu [550 kB] laufenden Geldleistungen für Kinder in Kindertagspflege nach dem SGB VIII

20.06.06

Aus dem Schreiben des PFAD Bundesverbandes vom 20.06.06 (siehe www.pfad-bv.de) geht hervor, wird derzeit vom Bundesverwaltungsamt geprüft, ob Pflegeeltern bei der Berufsgenossenschaft Gesundheit und Wohlfahrt (BWG) versicherungspflichtig sind.

Für die Meldung bei der BWG ohne Beitragsnachzahlung für die letzten fünf Jahre hatte die BWG den 30.06.06 genannt. Dieser Termin ist nun aufgehoben.

Wie wir aus einem Schreiben eines Jugendamtes in BW an Pflegeeltern erfahren haben, vertritt das Landesjugendamt BW die Auffassung, dass für die Unfallversicherung für Pflegeeltern nicht die BWG sondern "die Unfallkasse Baden-Württemberg in Stuttgart der zuständige Unfallversicherungsträger ist."

Auf unser Schreiben vom 4.4.06 an den KVJS mit Bitte um Stellungnahme bezüglich der Unfallversicherung/BWG haben wir leider bis heute noch keine Antwort erhalten. Wir bemühen uns weiterhin um Klärung.

06.05.06 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung fand von 10 bis 15 Uhr in Karlsruhe statt.

Zu Gast waren Herr Brune (von Radio Regenbogen) und Frau RA Laurischk (Bundestagsabgeordnete, arbeitet als Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für die Bereiche Integration und Migration, Seniorenpolitik und bürgerschaftliches Engagement im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ist tätig im Bereich des Familienrechts und aller angrenzenden Gebiete und seit Februar 2006 ist sie Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen).

Bei den Neuwahlen wurden folgende Personen in die genannten Ämter gewählt:

Vorstand:
Vorsitzende Ingrid Chaventré
Stellvertreter: Eberhard Schrey
Stellvertreter: Thomas Schurr
Schriftführerin: Karin Pfeiffer
Schatzmeisterin: Beate Bender

Beisitzer: Jasmin Heier-Müller
Eva-Maria Nestelhut
Antje Straßner
Vroni Wickenburg

Schlichter: Bernhard Arbogast
Marion Nowag
Petra Schultz

Rechnungsprüfer: Daniel Bredl
Barbara Geist

12.04.06 Antrittsbesuch bei der neuen Sozialministerin

Heute, am 12. April 2006, fand der Antrittsbesuch von PFAD Baden-Württemberg bei der neuen Sozialministerin Frau Dr. Stolz in Anwesenheit von Herrn MDgt Mächtle und Frau Lutz statt.
PFAD konnte seine Arbeit vorstellen und auf die Belange und Probleme der Pflegekinder und -familien hinweisen.

06.04.06 Landesfamilientag 2006

Der Vorstand von PFAD für Kinder Landesverband Baden-Württemberg lädt Sie recht herzlich ein, gemeinsam den Tag zu verbringen.

Datum/Zeit: Samstag, 08.07.2006 ab 10 Uhr

Ort: Auf dem Schloss Neuenbürg in 75305 Neuenbürg bei Pforzheim; Parkmöglichkeiten in der Stadt mit Fussweg zum Schloss. Anfahrt zum Schloss zum Hinbringen ist möglich.

Inhalt: Wir können dort das Schloss besichtigen, ein begehbares Märchen erleben, den Schlosspark für Spiele nutzen und den nahen Wald mit Waldspielen und einer Führung durch einen Förster erkunden. Es besteht auch die Möglichkeit an einem fachlichen Kurzvortrag teilzunehmen.
Anmeldungen sind vor Ort möglich
Bei schlechtem Wetter steht uns der "Pferdestall" im Schloss zur Verfügung.
Die Märchenscha "Das kalte Herz" ist für Kinder ab dem Kindergartenalter geeignet. Das Museum empfiehl, das Märchen mit den Kindern vorher zu lesen.
Wir wollen um 10:00 Uhr beginnen. Der Tag kann bei einem Barock Konzert im Schlosshof von 20 bis 21:30 Uhr ausklingen.
Fussballfans möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Möglichkeit schaffen werden, das Spiel um den 3. Platz der WM ab 21:00 Uhr vor Ort ansehen zu können.

Kosten: Die Aktivitäten und das gemeinsame Buffet im Schlossrestaurant sind im Kostenbeitrag von 10,00 Euro pro Mitgliedsfamilie enthalten.
Nichtmitglieder sind auch herzlich eingeladen. Von diesen müssen wir jedoch einen Beitrag von 16,00 Euro pro Person ab 4 Jahren und 30,00 Euro pro Person ab 11 Jahren erheben.

Getränke müssen von allen separat bezahlt werden.

Beachten Sie bitte für weiter Details
www.schloss-neuenbuerg.de oder www.pfad-bw.de
oder fragen Sie uns.

04.04.2006 Tag des Kindeswohls in Mannheim

Am 03.04.06 nahmen mehr als 375 Personen am 17. Tag des Kindeswohls in Mannheim teil, den die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes veranstaltete. Thema der Tagung war: "Verbleib oder Rückkehr?! - Perspektiven für Pflegekinder aus psychologischer und rechtlicher Sicht"

Der jahrelangen PFAD-BW-Arbeit durch unsere Vorsitzende Ingrid Chaventré mit dem Deutschen Familiengerichtstag ist es zu verdanken, dass der jetzige Präsident des DFGT - Herrn Dr. Brudermüller (OLG Karlsruhe), in seiner einleitenden Rede zu dieser Tagung eine eindeutige Aussage pro Kindeswohl machte.

Das Thema wurde aus psychologischer, jugendhilfe- und familienrechtlicher Sicht beleuchtet. Es wurden die gutachterliche Praxis und zwei Fallbeispiele dargestellt.

Frau Prof. Dr. Kluck forderte aus psychologischer Sicht den Verbleib eines Kindes: wenn 1) eine Bindung an die Pfegeeltern erfolgt ist und 2) die Pflegeeltern erziehungsfähig sind, sind.
Prof. Dr. jur. Salgo forderte zeit- und zielgerichtete Intervention und Transparenz, d.h. Offenlegung von Ursachen im Hilfeplanverfahren, die für die Analyse wichtig sind, um Vorgaben formulieren zu können.
Frau Rechtsanwältin Marquardt forderte die JÄ auf, viel mehr Fakten zu dokumentieren und Aussagen nicht zu allgemein zu halten; sie rät Jugendämtern und Pflegeeltern bei Problemen frühzeitig einen auf Jugendhilfe spezialisierten Anwalt/Anwältin hinzuziehen. Sie benannte das Problem, dass Pflegeeltern keine Beteiligten bei Verfahren der Sorgerechtsrückübertragung und des Umgangs sind - ihnen nur die Möglichkeit bleibt, einen Antrag auf Verbleib zu stellen, wenn alles schief geht. Pflegeeltern sollten auf ein Gerichtsverfahren gut vorbereitet werden.
Dr. Westermann wies auf die Problematik von Angstbindung und negativer Übertragung hin - da entsprechendes Verhalten von Kinder bei diesen Gegebenheiten in der Praxis oft völlig missverstanden wird.

Problematisiert wurde die "Unkenntnis" der Richter, die meinen, sich jetzt aufgrund der beiden Urteile Kutzner und Görgülu des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wieder mehr an den "Rechten" der Herkunftseltern orientieren zu müssen und dabei möglicherweise das Wohl des Kindes aus dem Auge verlieren.

Dargelegt wurde, wie intensiv Rückführungen vorbereitet und begleitet werden müssen, wenn eine Chance für ein Gelingen gegeben sein soll

Mit dem Förderpreis geehrt wurden Frau Zwernemann, Frau Nabert und FAS World (insbesondere posthum Ann Gibson).

04.04.2006 Anfrage an den KVJS

Der PFAD BW wandte sich mit dem folgender Anfrage an den KVJS. Das Schreiben ging zur Kenntnis auch an Vertreter aus Politik und Verwaltung.

Sehr geehrte Frau Mertens,
durch die Einführung des Weiterentwicklungsgeseztes für die Kinder- und Jugendhilfe (KICK) besteht bezüglich der Frage einer Unfallversicherung für viele Pflegeeltern große Unsicherheit. Uns erreichten verschiedene Anfragen, für deren Klärung wir eine Stellungnahme des KVJS erbitten.
So wurde Pflegeeltern u.a. mitgeteilt: "Voraussetzung für die Übernahme der Kosten der Unfallversicherung ist das Bestehen einer Versicherung bei zuständigen Versicherungsträger dem BGW... Sie sind bei Aufnahme eines Pflegekindes verpflichtet eine gesetzliche Unfallversicherung abzuschließen. Bei Kostenübernahme durch die öffentliche Jugendhilfe besteht Nachweispflicht ... Sollten wir ... keinen Nachweis von Ihnen erhalten, sind wir verpflichtet den Anteil des Pflegegeldes der für die Unfallversicherung unsererseits mitgezahlt wird beim Pflegegeld zukünftig zu kürzen."
Wir bitten Sie hiermit zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
1) In Ihrer Broschüre "Was Pflegeeltern wissen sollten" vom Dezember 2005 steht auf S. 14 "Pflegepersonen können sich die nachgewiesenen Aufwendungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung vom Jugendamt erstatten lassen." Es ist nirgends erwähnt, dass diese Unfallversicherung bei der BGW abgeschlossen werden muss.
2) Ein Hinweis darauf, dass mit der Aufnahme eines Pflegekindes eine Verpflichtung zum Abschluss einer gesetzlichen Unfallversicherung besteht, gibt es in Ihrer Broschüre nicht. Wenn eine solche Verpflichtung besteht, wie und wann wurden Pflegeeltern dann bisher über diese Verpflichtung aufgeklärt?
3) Laut KICK ist der Beitrag zu einer angemessenen Unfallversicherung künftig zu übernehmen. Die Empfehlungen des KVJS zu Leistungen zum Unterhalt (Pflegegeld) für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege nach SBG VII in der Fassung vom 01.07.2003 (Württemberg-Hohenzollern) und 16.07.2003 (Baden) beinhalten weder im Grundbedarfsatz noch bei den Kosten der Erziehung Kosten für eine Unfallversicherung der Pflegeperson. In der Begründung für die aktuellen Empfehlungen, die am 28. März 2006 dem Landesjugendhilfeausschuss zur Genehmigung vorgelegt wurden, wird unter Punkt 2.3 auf Beiträge zur Unfallversicherung verwiesen: "Es bietet sich an, für die Pflegepersonen Sammelversicherungen abzuschließen." Daraus folgt doch, dass der Beitrag zu einer Unfallversicherung zusätzlich vom Jugendamt übernommen werden muss. Wie kann dann Pflegeeltern eine Kürzung des Pflegegeldes angedroht werden, wenn sie keine Unfallversicherung abschließen?

Desweiteren bitten wir noch um Klärung des folgenden Sachverhaltes: Pflegekinder sind in einer bestehenden Haftpflichtversicherung der Pflegeeltern mitversichert, soweit es sich um Schäden gegenüber Dritten handelt. Schadensersatzansprüche der Pflegekinder gegenüber den Pflegeeltern und umgekehrt sind durch eine solche Familien- (Privat)Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt. Die Pflegeeltern können sich als Privatpersonen hiergegen auch nicht versichern.
Gibt es für Jugendämter eine Verpflichtung für einen solchen Schutz im Innenverhältnis durch eine Sammelversicherung zu sorgen? Oder bleibt dies jedem Jugendamt selbst überlassen? Kommt das Jugendamt für die Kosten auf, die durch eine nicht ausreichende Absicherung schlimmstenfalls entstehen können?

Für die Beantwortung unserer Fragen im Voraus herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Chaventré
Vorsitzende des PFAD Baden-Württemberg

29.03.2006 Termin bei der Sozialministerin

Völlig überraschend und mit einem sehr positiven Feedback wurde PFAD BW kurzfristig zu einem Gespräch mit der Ministerin für Arbeit und Soziales Frau Dr. Monika Stolz eingeladen. Der Termin ist für den 12. April 2006 vorgesehen.

29.03.2006 Zur Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses

Frau Walker vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg berichtete folgendes von der Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses am 28.03.06:

Aufgrund des Schreibens von PFAD (siehe 19.03.06 Offener Brief) sprach sie in ihrem Redebeitrag die Stellungnahme des PFAD BV zur Alterssicherung an. Die darin genannten Forderungen bezeichnete sie als angemessen.
Desweiteren konnte Frau Walker per Antrag erreichen, dass zukünftig repräsentative VertreterInnen der freien Verbände an den Vorentscheidungen über die Festsetzung und Fortschreibung der laufenden Geldleistungen für Vollzeit- und Tagespflege beteiligt werden.

21.03.2006 Das Projekt "Bürgermentoren"

19.01.2007        19.00 Uhr                 Info-Abend  im eff-eff Ettlingen

26.01.2007        19.00 Uhr                 Sequenz 1 

10.02.2007        09.30 Uhr - 16.00 Uhr Sequenz 2 + 3  

03.03.2007        09.30 Uhr - 16.00 Uhr Sequenz 4 + 5

16.03.2007        19.00 Uhr                 Sequenz 6

27.03.2007        19.00 Uhr                 Sequenz 7

27.04.2007        19.00 Uhr                 Sequenz 8

28.04.2007        09.30 Uhr - 16.00 Uhr Sequenz 9 + 10

"Bürgerfreundliche Kommune" - ein Begriff - eine Vision - eine Notwendigkeit - Zeitgeist - ein IN-Begriff, den eine Kommune in ihrem Vokabular haben sollte - müsste?
Was ist das eigentlich - was verbirgt sich dahinter? War eine Kommune bisher nicht bürgerfreundlich und wer in der Kommune und warum?
Diese und viele andere Fragen hat sich der Landesverband PFAD für Kinder BW seit etlichen Jahren gestellt. Nach dem Versuch, einigen Kommunalverantwortlichen die Bedeutung der Aufgabe der Pflege- und Adoptiveltern darzustellen, hat PFAD ernüchtert vernommen, dass Pflegefamilien insgesamt als "Fälle des Jugendamtes" angesehen werden.
Reduziert auf diese Darstellung, wollten wir nun doch so nicht weiterleben. In erster Linie ermuntern wir Pflege- und Adoptiveltern, Aufgaben für die Gemeinschaft zu übernehmen und sich vorrangig als Bürger einer Kommune zu sehen. Als Bürger, die einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft leisten und ihrem Pflegekind die Chance geben, sich so entwickeln zu können, wie es die Verfassung in Deutschland vorsieht.
Da eine überraschend große Unklarheit über die Aufgabe von Pflegeeltern und auch über die der Jugenhilfe besteht, haben wir uns entschlossen, diese Situation zu verbessern. 3 PFAD-Mitglieder begaben sich in eine Weiterbildungsmaßnahme des Bildungswerkes der Parität und erarbeiteten sich Kenntnisse als Bürgermentorentrainer.
In dem angedachten Projekt "Bürgermentoren für das Pflege- und Adoptivkind in der Kommune" soll die Transparenz, Wertschätzung und Unterstützung der Aufgabe der Pflegefamilie und der Aufgabe des Jugendamtes erreicht werden. Der PFAD- Bürgermentoren-Trainer wird zusammen mit einem Mitarbeiter eines Jugendamtes versuchen, Bürger und Fachleute zusammenzubringen und mit der spezifischen Thematik vertraut zu machen. Dabei steht das Pflege- und Adoptivkind als Kind einer Kommune und späterer Erwachsener einer Kommune im Mittelpunkt aller Betrachtungen und Überlegungen.
Ich bin Kind - ich bin ein Pflegekind/Adopivkind
ich lebe in einer Familie - ich lebe in meiner Pflegefamilie/Adoptivfamilie usw.
- Vorrangiges Ziel des Landesverbandes PFAD für Kinder BW ist es, auf der Ebene des Bürgeralltags einer Kommune, möglichst viele Unterstützer aus dem Gesamtpotentials einer Kommune zu finden und zu aktivieren.
- Vorrangiges Ziel des Landesverbandes PFAD für Kinder BW ist es, die staatliche Verantwortung für Kinder durch Bürger der Kommune mittragen zu lassen.
- Vorrangiges Ziel des Landesverbandes PFAD für Kinder BW ist es, zu erreichen, dass Bürger Kinder als Grundrechtsträger akzeptieren lernen und mit Zivilcourage deren Grundrechte verteidigen.
Alle diese Ziele werden in 6-8 Abendveranstaltungen gemeinsam mit Bürgern, unterschiedlichen Fachleuten aus den entsprechenden Berufen (KInderarzt, Erzieher, Lehrer, usw.), kommunalen Behörden, Kommunalpolitikern u.a. angesprochen und bearbeitet.
"Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es das ganze Dorf" sagt ein afrikanisches Sprichwort. Dies ist unser Ansatz unsere Hoffnung, Pflege- und Adoptivkindern und ihren Pflege- und Adoptiveltern und den "Fall"bearbeitenden Behörden die Bürger-Unterstützung zu bieten, die für die betreffenden Bürger die Bügerfreundlichkeit einer Kommune ausmacht.
Mehr Informationen erhalten Sie bei der PFAD-Vorsitzenden Ingrid Chaventré

20.03.2006 Gründung des Ortsvereins Biberach

Trotz schwer angeschlagener LV-VS-Mitglieder - Hubertus Groß hustend und schnaufend - und Ingrid Chaventre flüsternd krächzend - ist am 17.03.06 die Begleitung bei der Geburt des PFAD-OV Biberach geglückt. Maßgeblich daran beteiligt war die fachfrauliche Hebammentätigkeit Eva Nestelhuts während der Zeit der Schwangerschaft. Herr Groß leitete professionell den Geburtsvorgang, assistiert von den beiden Jugendamtsvertretern Frau Klüttig und Herr von Rügen, welche entstehenden, kleinen Wehen keine Chance gaben. Problemlos wurde aus den 17 Anwesenden ein OV-VS gewählt. Somit gibt es die "Mütter" Frau Beck-Huber als Vorsitzende und Frau Özhan als Vertreterin, die das Baby OV Biberach hochpeppeln wollen. Unterstützung haben hierbei Herr Glammer als Schriftführer und Herr Barth als Schatzmeister zugesagt. 4 Beisitzer/Innen - die Damen Krug, Hörmann, Senner und Herr Locher versprachen, sich ebenfalls um das Neugeborene kümmern zu wollen.
Somit hat sich die Familie LV-BW um einen OV und 12 PFAD-Mitglieder vergrößert.

19.03.2006 Offener Brief an die Politik und Verwaltung

Anliegen von
PFAD für Kinder Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien in Baden-Württemberg e.V.
PFAD für Kinder Verein der Pflege- und Adoptionsfamilien im Stadt- und Landkreis Karlsruhe
Karlsruhe, März 2006

Wir beziehen uns hierbei auf die "Grundsätze über Leistungen zum Unterhalt (Pflegegeld) für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege nach dem SGB VIII (KJHG) in der Fassung von 2003 (kurz: Grundsätze) und die "Einmalige Beihilfen und Zuschüsse in der Vollzeitpflege" (kurz: Beihilfen) aus der Vorschriftensammlung der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe.

Kindergartenbeiträge: Nach 2.1 der Grundsätze werden die laufenden Leistungen zum Unterhalt mit einem monatlichen Pauschalbetrag abgegolten. Hierin ist nach 2.2. auch der Elternbeitrag zum Kindergartenbesuch enthalten. Der Festsetzung des Pflegegeldes liegen die Empfehlungen des Deutschen Vereins der öffentlichen und privaten Fürsorge (DV) zugrunde. In der Vorlage zu TOP 5 der Sitzung des Fachausschusses "Jugend und Familie" am 11. Mai 2005 mit dem Titel "Pflegegeld bei Vollzeitpflege nach § 39 SGB III - Überprüfung der Empfehlungen des Deutschen Vereins" ( DV 17/01/05 19.04.2005 AF III) wird unter 2.2.2 ganz klar genannt, dass die Kinderbetreuungskosten nicht im pauschalierten Pflegegeld enthalten sind, denn "hierfür sind i.d.R. einmalige Leistungen bzw. Zuschüsse zu gewähren." Der DV empfiehlt zur Abgeltung der materiellen Aufwendungen (das entspricht dem Grundbedarfssatz) für 0-6 jährige Kinder eine monatliche Pauschale in Höhe von Euro 422. Karlsruhe zahlt monatlich Euro 398.
Desweiteren liegt uns ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen vom 26.05.1993, Aktenzeichen 7 K 2604/92 vor, das im Leitsatz ausführt: "1. Nach KJHG § 39 Abs. 1 S 2 i.V.m. KJHG § 39 Abs. 3 S 1 umfasst der vom Pflegegeld abzudeckende Unterhalt eines Kindes in Vollzeitpflege den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten der Erziehung. Der gesamte regelmäßig wiederkehrende Bedarf soll durch laufende Leistungen gedeckt werden. Hierzu zählen jedoch jedenfalls dann, wenn das Pflegegeld entsprechend KJHG § 39 Abs 4 und 5 als Pauschalbetrag geleistet wird, nicht die Kosten, die für die Betreuung eines Kindes im Kindergarten anfallen."
"Wir halten für den Kindergartenbesuch die Übernahme des Elternbeitrages für den Regelkindergartenbesuch stets erforderlich, da hierauf ein Rechtsanspruch besteht. Im Übrigen übernimmt der Kindergarten eine wesentliche Sozialisationsaufgabe, die für die Entwicklung jedes Kindes notwendig ist." (Empfehlung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz vom 1. März 2004)
PFAD könnte eine Begründung der Forderung der Übernahme der Kindergartenbeiträge nicht besser formulieren.
Außerdem möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, das eine Pflegemutter aus Karlsruhe für ihr Pflegekind, das bei einem Grundbedarfssatz von monatlich Euro 398 den Kindergartenbeitrag in Höhe von Euro 77 für den Regelkindergarten nicht ersetzt bekommt, aufgrund der o.g. Sachlage den Rechtsweg beschreiten wird. Wir möchten zu bedenken geben, dass unsere Mitglieder vermehrt diesen Weg beschreiten könnten.

Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung: Laut 2.3 der Grundsätze " wird empfohlen, dass die Pflegeeltern einen Teil der Kosten der Erziehung für ihre private Altersvorsorge verwenden." Nach Aussagen von Herrn Gförer wurde in Karlsruhe vor mehreren Jahren der Erziehungsbeitrag um einen Zuschuss für die Altersversorgung in Höhe von damals DM 100 (d.h. also ca. Euro 50) aufgestockt. Wir halten dies nicht für angemessen. Anbei übersenden wir Ihnen die Stellungnahme des PFAD Bundesverbandes zur Alterssicherung von Pflegeeltern, aus der hervorgeht, dass der Verband der Deutschen Rentenversicherungsträger wie folgt informiert: "Der monatliche Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte in 2004 in Höhe von 78,00 Euro erbringt einen monatlichen Rentenzuwachs von 0,36 Euro" (ebd. S. 19), d.h. pro Jahr Euro 4,24.
Laut Empfehlung der Landeswohlfahrtsverbände, des Landkreistages und des Städtetages Baden-Württemberg soll seit 1.1.2004 die Tagespflege ab 15 Wochenstunden Betreuungszeit bereits Euro 64,00 als Zuschuss zur Altersvorsorge erhalten. Die Betreuungsleistung der Vollzeitpflegeeltern sollte entsprechend höher bezuschusst werden. Wir möchten Sie bitten, den Vorschlag des PFAD Bundesverbandes zu berücksichtigen.
Der Landkreis Aachen bezahlt übrigens schon seit Jahren einen Zuschuss in Höhe von Euro 150,00 monatlich.
Desweiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Erstattung der (hälftigen) Kosten für Unfallversicherung und Alterssicherung, wie auch die "Kosten der Erziehung", Teile des Unterhaltes des Pflegekindes sind und nicht eine Aufwandsentschädigung der Pflegeeltern darstellen. D.h. dass in einer Pflegefamilie mit mehreren Pflegekindern die Erstattung entsprechend der Anzahl der Kinder geleistet werden muss.

Krankenhilfe: Zum 1.10.2005 wurde § 40 SGB VIII Krankenhilfe wurde wie folgt erweitert: "Krankenhilfe muss den im Einzelfall notwendigen Bedarf in voller Höhe befriedigen. Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen sind zu übernehmen." Unklar ist, ob diese Leistung auch Pflegekindern zu Gute kommt, die in der Familienversicherung der Pflegefamilie mitversichert sind.
Zur Zeit gibt es auf Landesebene eine AG mit Vertretern des KVJS und Sozialdezernenten, die eine Klärung herbeiführen soll.
Wir bitten Sie dringen, darauf hinzuwirken, dass auch die o.g. Pflegekinder in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden, da wir sonst allen Pflegefamilien empfehlen müssten, die Pflegekindern nicht weiter über die Familienversicherung mit zu versichern, da sie sich hierdurch wirtschaftlich schlechter stellen.
Dies würde dazu führen, dass die Pflegekinder (soweit möglich) über die Krankenkasse der Herkunftseltern mit versichert werden würden. In diesem Fall müssten die Pflegeeltern nicht für die Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen aufkommen, sondern gegebenenfalls wiederum die Jugendhilfe.
Können die Kinder nicht über die Herkunftseltern versichert werden, müsste Krankenhilfe mit allen Konsequenzen geleistet werden. Dies würde für die öffentlichen Kassen eine wesentlich stärkere Belastung bedeuten.

Einmalige Beihilfen und Zuschüsse in der Vollzeitpflege Wie wir erfahren haben, wird derzeit auf Landesebene überlegt, ob man hier ähnlich wie in der Heimerziehung (Sonderaufwendungen) einen Teil der einmaligen Beihilfen und Zuschüsse mit einer Pauschale abdecken sollte.
Sofern es sich nicht um eine Pauschale für Urlaubs- und Ferienreisen handelt, ist PFAD Baden-Württemberg gegen eine allgemeine Pauschalierung.
Wir sind der Meinung, dass Beihilfen und Zuschüsse für wichtige persönliche Anlässe (Einschulung, Taufe, Kommunion und Konfirmation ), Bildungsmaßnahmen (allgemeinbildende, berufsbildende und musische Kurse), die Förderung von Begabungen und Interessen u.ä. als Einmalzahlungen gewährt werden sollen. Uns erscheint es richtig und wichtig, dass Familien, die Pflegekinder durch Hinführung an o.g. Maßnahmen aktiv fördern und dadurch finanziell beansprucht werden, entsprechend unterstützt werden. Durch eine Pauschale würde diese konkrete Unterstützung entfallen. Pflegeeltern, die ihre Pflegekinder nicht zusätzlich fördern, bekämen ohne Notwendigkeit einen Zuschuss zum Pflegegeld, der nicht für die genannten Belange verwendet werden würde.

Wir möchten Sie bitten, die Interessen der Pflegeeltern in Baden-Württemberg in den obigen Punkten zu vertreten, sodass auch eine Würdigung der tagtäglich geleisteten Aufgaben zum Ausdruck kommt.

Anlage: Stellungnahme des PFAD Bundesverbandes der Pflege- und Adotivfamilien e.V. zur Alterssicherung von Pflegeeltern vom 22.12.2005 (siehe BV)

19.03.2006 Rundbrief I/2006

Rundbrief Nr. 1/2006
Liebe PFAD-Mitglieder,
nach dem die Faschingszeit überstanden ist, möchten wir im ersten Rundbrief 2006 über die Arbeit der vergangenen Monate berichten:

Politische Arbeit
Unsere kontinuierliche Zusammenarbeit mit Landespolitikern und landespolitischen Gremien wirkt unterstützend auf die diesjährigen Schwerpunkte unserer Arbeit. Am 26. März sind Landtagswahlen. Wir haben alle Kandidaten in einem Schreiben auf das Leben von Pflege- und Adoptivfamilien ihrer Wahlkreise aufmerksam gemacht. Die Resonanz ist erfreulich. Grundtenor der Antworten ist, dass fast alle die Kandidaten bekennen, die besondere Situation des Pflege- und Adoptivkinder- wesens nicht ausreichend zu kennen.
Sie bekundeten, mehr darüber wissen zu wollen und bereit zu sein, unsere Arbeit zu unterstützen.
Inzwischen haben wir damit begonnen, die staatliche Verantwortung der Kommunen für das Pflege- und Adoptivkind bei den Kommunalpolitikern ins Bewusstsein zu rücken. Durch die sehr positive Zusammenarbeit mit verschiedenen Jugendämtern wurde uns klar, dass die dort geleistete Arbeit im Bereich des Pflege- und Adoptivkinderwesens in hohem Maße von politischen Entscheidungen abhängig ist.

Sozialministerium
Herr Minister a.D. Renner konnte unsere Arbeit leider nur für kurze Zeit, dafür aber sehr engagiert, unterstützen. Mit Frau Ministerin Dr. med. Monika Stolz haben wir bereits Kontakt aufgenommen.

Familienpolitische Sprecher
PFAD informierte familienpolitische Sprecher bei großen Problemen einiger Pflegefamilien. Die familienpolitischen Sprecher engagierten sich in den betreffenden Angelegenheiten und zeigten hohe Bereitschaft, auch weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Mitglieder des Bundestages
Wieder zeigte sich in einem Problemfall wie unkompliziert die Zusammenarbeit zwischen PFAD und den MdB aus Baden-Württemberg verläuft. Das Engagement der Damen und Herren für den Erhalt des § 86.6 SGB VIII ist uns noch in guter Erinnerung.

Ministerpräsident
Herr Ministerpräsidenten Oettinger wurde inzwischen Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. PFAD hat bei der Stiftung das Projekt "Bürgermentoren" eingereicht.

Arbeit mit dem Städtetag, Landkreistag, Gemeindetag
Die Fachberatungsstellen von Städte-, Landkreis- und Gemeindetag unterstützen PFAD bei seinem Projekt "Bürgermentoren für Pflege- und Adoptivkinder in der Kommune".

Zusammenarbeit mit der Pflegeelternschule (PESCH)
Leider hat die PESCH nicht auf das Angebot reagiert, die bestehenden Konflikte mit Hilfe eines externen Mediators zu benennen, aufzuarbeiten und aus dem Weg zu räumen. PFAD bemüht sich dennoch um ein fachliches Miteinander.

Kommunalverband / LJA-BW / PESCH
Der Entwurf für ein gemeinsames Fortbildungsangebots zur Stärkung der Selbsthilfepotenziale in der Vollzeitpflege vor Ort, das vom Kommunalverband und der PESCH vorgelegt wurde, fand beim PFAD-Vorstand mit einstimmigem Beschluss keine Zustimmung. Große Teile des Inhaltes werde bereits von PFAD vor Ort umgesetzt.
PFAD wünscht sich eine Kooperation, allerdings mit anderen Inhalten, insbesondere eine Evaluierung von bereits erfolgten Qualifizierungsmaßnahmen für Pflegeeltern und deren positive und negative Auswirkungen bei der praktischen Umsetzung vor Ort.

Zusammenarbeit mit dem DPWV- Landesverband
Zusätzlich zum Arbeitskreis "Hilfe zur Erziehung" wurde der Arbeitskreis "Pflegekinderwesen" ins Leben gerufen.

Beratungen/Beistand
Bei der Beistandstätigkeit zeigte es sich immer wieder, dass Jugendämter aus Datenschutzgründen Probleme sehen, dass die Beistände von den Pflegeeltern umfassend informiert werden dürfen.
Vertreter vom PFAD LV und OV Karlsruhe trafen sich mit dem Jugendamt Karlsruhe Stadt. Thema des Gesprächs war: Beistand und Datenschutz.
Ein Beistand kann Pflegeeltern beraten, begleiten und unterstützen. Um gegebenenfalls auch für die Pflegeeltern sprechen zu können, muss er informiert sein.
Im Gespräch mit dem Jugendamt konnten folgende Punkte erarbeitet werden:
- Das Jugendamt Karlsruhe Stadt steht der Beistandschaft grundsätzlich positiv gegenüber.
- Entsprechend des Sachverhaltes haben die Pflegeeltern das Recht, Informationen an den Beistand weiterzugeben.
- Der Beistand unterliegt der Schweigepflicht wie die Pflegeeltern.
- Das Jugendamt sollte vorab von der Beistandschaft informiert werden.
- Das Jugendamt informiert die Herkunftsfamilie, so dass sich diese auch Unterstützung organisieren kann.

Stiftung Holzminden
Leider wurde unser eingereichtes Projekt "Aufbau einer politischen Lobbyarbeit und eines Netzwerkes für ein kindgerechtes Leben der Pflege- und Adoptivkinder in BW" nicht von der Jury für den diesjährigen Förderpreis ausgewählt.
Als Anerkennung für unsere Arbeit wurde die Vorsitzende und zwei weitere Personen des Vorstandes eingeladen, am Tag des Kindeswohls am 3. April 06, teilzunehmen. Das Thema lautet: "Verbleib oder Rückkehr?! - Perspektiven für Pflegekinder aus psychologischer und rechtlicher Sicht"

PAKT = Pflege- und Adoptiv-Kinder-Tag
PAKT 2005 unter der Schirmherrschaft des damaligen Sozialministers Andreas Renner verlief sehr erfolgreich. Besondere Aufmerksamkeit fanden unsere sechs Projekte bei den JugendamtsmitarbeiterInnen
In diesem Jahr steht der PAKT unter dem Motto "Das Leben des Pflege- und Adoptivkindes in der Kommune". Der PAKT 2006 findet am 9. Oktober 2006 in Ulm statt

Familientag für Pflege- und Adoptivfamilien am 08.07.2006
Dieses Jahr findet erstmals ein Familientag auf dem Schloss Neuenbürg, wenige Kilometer von Pforzheim entfernt, statt.
Wir können dort das Schloss besichtigen, ein begehbares Märchen erleben, den Schlosspark für Spiele nutzen und den nahen Wald mit Waldspielen und einer Führung durch einen Förster erkunden. Es besteht auch die Möglichkeit an einem fachlichen Kurzvortrag teilzunehmen. Bei schlechterem Wetter steht uns der "Pferdestall" im Schloss zur Verfügung. Die Märchenschau "Das kalte Herz" ist für Kinder ab dem Kindergartenalter geeignet. Das Museum empfiehlt das Märchen mit den Kindern vorher zu lesen.
Wir wollen um 10 Uhr beginnen. Der Tag kann bei einem Barock Konzert im Schlosshof von 20 bis 21.30 Uhr ausklingen. Fußballfans möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Möglichkeit schaffen werden, das Spiel um den 3 Platz der WM ab 21 Uhr vor Ort ansehen zu können.
Die Aktivitäten und das gemeinsame Buffet sind im Unkostenbeitrag von 10 EUR pro Mitgliedsfamilie enthalten. Getränke müssen separat bezahlt werden.
Nichtmitglieder sind auch herzlich eingeladen. Von diesen müssen wir jedoch einen Beitrag von 16 EUR pro Person ab 3 Jahren und 30 EUR pro Person ab 10 Jahren erheben.
Nichtmitglieder können vorher Mitglied werden und kommen so auch in den Genuss des geringen Unkostenbeitrages.
Schriftliche Anmeldungen bitten wir bis zum 15.06.2006 an die Geschäftstelle zu senden und auch den Unkostenbeitrag auf das Konto des Landesverbandes anzuweisen. Für die Planung benötigen wir die Anzahl der Personen gestaffelt nach dem Alter bis 3 Jahre , 3 bis 10 Jahre und ab 10 Jahre.
Das Programm und weitere Informationen werden wir auf unserer Homepage veröffentlichen. Einen ersten Einblick über das Schloss Neuenbürg gibt's auch im Internet unter www.schloss-neuenbuerg.de

Ortsvereine
Am 17. März 2006 wird der Ortsverein Biberach gegründet. Herr Groß unterstützt seit geraumer Zeit die notwendigen Vorbereitungen.
Das Wochenende für einen Gedankenaustausch mit den Ortsvereinen wurde Anfang Februar in Neustadt-Titisee durchgeführt. Drei Ortsvereine und der Vorstand von PFAD trugen Ideen für die PFAD-Arbeit zusammen.
Mehrere Ortsvereine bieten inzwischen Qualifizierungsmaßnahmen an, die PFAD BW zur Verfügung stellt.

Projekte des Landesverbandes
Der Sender Radio Regenbogen stellte PFAD BW in der Aktion "Kinder unterm Regenbogen" vor. Zuhörer aus Baden-Württemberg würdigten die Arbeit von PFAD mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro. Dieses Geld ist vorrangig für die Qualifizierung von Pflege- und Adoptiveltern bestimmt.
Mit den Partnern Paritätisches Bildungswerk, Landesnetzwerk, Stabsstelle Bürgerengagement, Familienforschung und Landesstiftung führt PFAD BW das Projekt "Bürgermentoren für Pflege- und Adoptivkinder in der Kommune" durch. Ein Pilotprojekt mit einem Jugendamt läuft bereits.

Qualifizierungsangebote
PFAD bietet ab diesem Jahr leicht umsetzbare Vor-Ort-Qualifizierungen als Module an.
Modul 1: Missbrauch
Modul 2: Physische und psychische Schädigungen durch Vernachlässigung und Misshandlungen in früher Kindheit
Modul 3: Kommunikation mit unserem Pflegekind über seine Situation und seine Vergangenheit
Modul 4: Biografiearbeit mit Pflege- und Adoptivkindern (PFAD-BV)
Modul 5: Kompetenzerwerb für die Einzel-Vormundschaft (PFAD-BV)
Modul 6: Rechtsfragen der Pflegeeltern im Alltag
Für alle Qualifizierungsmaßnahmen sind Referenten vorhanden. Außerdem gibt es organisatorische Unterstützung, sodass die Veranstaltung durch die OV "vor Ort" mühelos durchgeführt werden können. Ansprechpartnerin: Ingrid Chaventré

Bundesverband
Bei der Evangelischen Akademie Bad Boll findet vom 24.bis 26. März 2006 die Fachtagung "Neue Chancen für das Kindeswohl" statt. Der Referenten-Entwurf zum FGG-Reformgesetz steht im Mittelpunkt der Tagung. Frau Doukkani-Bördner von PFAD leitet den Workshop "Herausnahme wegen Kindeswohlgefährdung, Umgang und Rückkehroption".
Frau Chaventré ist zu einem Gespräch im Bundesfamilienministerium und bei der Kinderkommission im Bundestag eingeladen.
Die 30-Jahr-Feier des PFAD Bundesverbandes findet am 15. September 2006 in München statt.

Mitgliederversammlung und Neuwahlen
Am 6. Mai 2006 findet die Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes statt. Die Einladung hierzu erhalten Sie rechtzeitig.

Kindergartenbeiträge - angemessene Alterssicherung - Krankenhilfe- Einmalige Beihilfen und Zuschüsse in der Vorzeitpflege
Zu diesen Themen hat der Landesverband verantwortliche Personen in der Verwaltung und Politik angeschrieben. Den Brief und die näheren Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Veröffentlichung auf unserer Homepage www.pfad-bw.de (Archiv, 19.03.06 offener Brief an die Politik und Verwaltung).

Mitgliederwerbung für den Landesverband, 0rtsvereine, Neugründungen von Ortsvereinen
Werden Sie bitte aktiv und werben Sie bei Ihren Bekannten und Freunden um neue Mitglieder und Förderer. Gemeinsam sind wir stark und können uns unterstützen und etwas bewirken. Der Landesverband hilft auch bei der Gründung und Aufbau von neunen Ortsvereinen. Den beigefügten Flyer können Sie verwenden. Weitere Exemplare sind kostenlos über die Geschäftsstelle zu beziehen.

08.03.2006 Pilotprojekt: Qualifizierungsangebot

PFAD BW bietet als Vermittler von Qualifizierungsmodulen für PFAD-Ortsvereine und Jugendämter folgende Module an:

Modul I BEN - Nichts ist, wie es scheint /Film eines Erwachsenen über Missbrauch
Modul II Physische Schädigungen durch Vernachlässsigung und Misshandlung in früher Kindheit (Prof.Jacobi)
Modul III "Wie sag' ich's meinem Kinde?" Kommunikationskenntnisse Wissen - verstehen - üben - anwenden
Modul IV Theoretische und praktische Biographiearbeit mit Pflege- und Adoptiv-Eltern und Kindern Modul V Kompetenz für die Einzelvormundschaft

Einzelheiten können Sie bei der Vorsitzenden erfragen.

04.03.2006 Schreiben an ca. 400 Kandidaten für die Landtagswahl

Sehr geehrter Herr / sehr geehrte Frau.....

die Familienfreundlichkeit und das Kinderland Baden-Württemberg ist in aller Munde. Wissen Sie, was eine Pflegefamilie ist und wie viele Pflegefamilien in Ihrem Wahlkreis leben - nein? Können Sie auch nicht, denn über diese Bürger und ihr Engagement gibt es keine Zahl, die beim Statistischen Landesamt oder beim Statistischen Bundesamt festgehalten wird - und dennoch leisten etwa 4.500 Pflegefamilien hier in Baden-Württemberg einen unschätzbaren Wert im Sinne der Jugendhilfe.
"Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig diese Mütter und Väter für unsere Gesellschaft sind, die einem fremden Kind ihre Zeit und Kraft, Zuwendung und Geborgenheit geben.Nach wie vor sind Pflegefamilien unentbehrlich. Sie erfüllen zu geringen Kosten gewichtige und meist massiv unterschätzte Aufgaben für die Gesellschaft. Die komplexe Problematik der Pflegekinder ist in unserer Gesellschaft wenig bekannt. Es ist auch nicht ausreichend bekannt, vor welch schwierigen Aufgaben und Herausforderungen die Pflegekinder aber auch ihre Pflegeeltern stehen" (Schweizer Pflegekinder-Aktion)

Die Wirklichkeit für die meisten Pflegeeltern und Pflegekinder in Deutschland beschreibt Herr Pro. Willutzki, ehemaliger Präsident des Deutschen Familiengerichtstages wie folgt: "Mit Bedauern muss festgestellt werden, dass der Gesetzgeber sich dem Vorschlag der Fachwelt verweigert hat, den Begriff der Elterlichen Sorge zu ersetzen, durch den Begriff der Elternverantwortung, wie er im europäischen Sprachgebrauch im Kindschaftsrecht verwandt wird.
In Deutschland ist es üblich, die Elterliche Sorge als Sorgerecht zu bezeichnen und nur zu leicht entsteht die Gefahr, dass eine Rechtsposition von Eltern mit einer Machtposition gleichgesetzt wird. Und nichts ist gefährlicher für das Wohl des Kindes, als der Streit der Eltern umd Machtpositionen". In einer solchen Phase von Recht und Macht werden Pflegefamilien viel zu oft alleine gelassen und müssen alleine um das ihnen anvertraute Kind und dessen kingerechte Bedürfnisse kämpfen, sich rechtfertigen, Kosten auf sich nehmen u.v.m. Ich lege Ihnen jedes einzelne Pflegekind Ihres Wahlkreises ganz besonders ans Herz. Helfen Sie mit, ihre Grundrechte zu verteidigen und ihnen im Kinderland Baden-Württemberg, einen kindgerechten Alltag zu garantieren, den Pflegekinder sind in erster Linie Kinder.
Ich danke allen, die bisher mit PFAD kooperierten und sich für die Belange des Pflegekinderwesens kontinuierlich einsetzten. Wir von PFAD informieren gerne und jederzeit alle "Neuen" unter Ihnen, wünschen Ihnen viel Kraft für Ihre politische Arbeit und senden herzliche Grüße,
Ihre Ingrid Chaventré
Vorsitzende PFAD für Kinder Landesverband Baden-Württemberg
Vorsitzende PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien

09.02.2006 "Neue Wege in der Jugendhilfe" in Wernau

Liebe PFAD-Engagierte,
am 8.2.2006 haben Beate Bender und ich "Neue Wege in der Jugendhilfe" erlebt, eine - unserer Meinung nach - erfolgreiche Tagung. Etwa 300 Personen - Leiter und Mitarbeiter der JÄ, Vertreter von Freien Trägern und Kommunen usw. - konnten am Vormittag den unterschiedlichen Statements der Fachleute folgen und sich am Nachmittag in 4 Foren - unterschiedlicher Thematik - z.T. selbst engagieren. Der herausragende Beitrag kam von Herrn Prof. Dr. Sell von der FH Koblenz, der aus sozial- und betriebswirtschaftlicher Sicht die Jugendhilfe beleuchtete. Sein Vortrag "Zwischen den Stühlen oder mittendrin - Neue Entwicklungen in der Jugendhilfe" begeisterte nicht nur Beate Bender und mich. Minutenlang anhaltender Applaus bescheinigte Herrn Professor Seel, dass er bereits methodisch und fachlich-inhaltlich "seinen neuen Weg" gegangen ist. Hoffentlich werden seine erfrischenden Gedanken von seinen Studenten - zukunftsträchtig - und den Anwesenden in der Gegenwart weitergetragen. Beate Bender und ich konnten feststellen, dass die Ideen und Aktivitäten des PFAD BW sowohl theoretisch wie auch praktisch dem Zukunftsszenario Herrn Prof. Sells entsprechen. Diese Feststellung ist eine Bestätigung unseres Tuns und tröstet uns über manche Entbehrung hinweg, die unser Einsatz mit sich bringt.
Obwohl die Aktivitäten der Tagung zeitlich eng gefasst waren, blieb uns etwas Zeit, bestehende Kontakte weiter auszubauen und neue zu knüpfen. Auch brandaktuelle, heikle Pflegekinder-Situationen konnten wir mit Verantwortlichen zumindest anprechen und uns gemeinsame Termine für weitere Gespräche vornehmen - so z.B. mit Frau Heugel JA Stuttgart, Herrn Link Kreis-JA Heilbronn, Frau Schneider-Jaksch JA Stadt Heilbronn, Herrn Wieland Kreis-JA Waiblingen, Herrn Kappes Landratsamt Karlsruhe, um nur einige zu nennen. Auch mit den Herren Becker und Arendt vom KVJS konnten wir kurz sprechen. Die verantwortlichen Damen der kommunalen Spitzenverbände zeigten deutlich, dass der LV bei Veranstaltungen ein Gast ist, an den Hoffnungen im Bereich der Jugendhilfe geknüpft werden. Beate Bender nutzte die Chance, den Kontakt mit Herrn Kaiser und Frau Pfeiffer aus der Fachgruppe "Hilfe zur Erziehung" zu vertiefen.
Herr Prof. Sell zeigte sich in einer Unterhaltung mit uns sehr aufgeschlossen und angetan von den PFAD-Positionen und ist bereit, - auf Wunsch und Anforderung - seinen Vortrag PFAD anzubieten. Auch der immer noch aktuellen PFAD-BW-Idee, evtl. ein Projekt durch einen Diplomanden begleiten zu lassen, steht er offen und aufgeschlossen gegenüber.
Ein guter Tag,
Gruß Ingrid Chaventré
Vorsitzende des PFAD BW

30.01.2006 Schreiben der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

Förderpreis für herausragende Arbeiten im Dienste von Pflegekindern/Entscheidung der Jury

Sehr geehrte Frau Chaventre,

die Jury zur Auswahl unserer Förderpreisträgerin/unseres Förderpreisträgers, bestehend aus Frau Henrike Hopp, Herrn Prof. Dr. Ludwig Salgo, Frau Prof. Dr. Dr. hc. Gisela Zenz und Herrn Dr. Ulrich Stiebel hat am vergangenen Freitag seine Entscheidung über die diesjährigen FörderpreisträgerInnen getroffen. Diese Entscheidung war nicht einfach, da jeder der eingereichten Vorschläge auf seine ganz spezielle Art für Pflegekinder sehr verdienstvoll ist.

Ihre Vorstellung der vielfältigen Aktivitäten Ihres PFAD-Landesverbandes wurde mit großem Interesse gesichtet und mit Anerkennung bedacht. Dennoch wurde Ihr Vorschlag - die Jury hat leider die Qual der Wahl und muss sich entscheiden - nicht für den Förderpreis ausgewählt.

Die Jurymitglieder haben entschieden, den diesjährigen Förderpreis zu splitten und drei der eingereichten sechs Vorschläge mit dem Förderpreis auszuzeichnen. Die Förderpreisträgerinnen werden auf dem" Tag des Kindeswohls " am 3. April in Mannheim bekannt gegeben und gewürdigt.

Als Anerkennung Ihrer für Pflegekinder und Pflegefamilien so wichtigen Arbeit laden wir Sie und zwei weitere Mitglieder des Vorstandes von PFAD ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen- und der Preisverleihung beizuwohnen. (Die Wegbeschreibung und den genauen Tagungsablauffinden Sie in der Anlage.) Bitte geben Sie uns bis Mitte März eine kurze Rückmeldung, ob Sie und Mitglieder Ihres Vorstandes kommen werden.

Im Namen der Jurymitglieder spreche ich einen herzlichen Dank für die Einreichung Ihres Vorschlages aus und übermittle die besten Wünsche für ein weiterhin gutes Gelingen Ihrer Lobbyarbeit für Pflegekinder.

Mit freundlichen Grüßen

Stiftung zum Wohl des Pflegekindes

25.01.2006 Kooperationveranstaltung mit der PESCH

"Kontaktgestaltung zwischen Pflege- und Herkunftsfamile - Wer führt Regie?"

Ref.: Waldemar Wiedmann, Prof. August Huber
Ort: Karlsruhe
Termin: Samstag, den 18.03.2006

Wer ist für die Organisation der Besuchskontakte verantwortlich? Was soll bei den Besuchen geschehen?

Wer wird besucht, das Kind oder die Pflegefamilie?

Was sollen die Herkunftseltern mit dem Kind tun? Müssen sie mit dem Kind etwas unternehmen, mit ihm spielen? Oder können sie sich auch einfach mit den Pflegeeltern unterhalten?

Wo sollen die Kontakte stattfinden, in den Wohnungen der Familie oder außerhalb an einem neutralen Ort? Wann ist betreuter Kontakt erforderlich?

Sollen die Kinder bestimmen, wann sie Kontakt wollen? Sind Kontakte über Telefon und Handy ernst zu nehmen? Muss ich diese zulassen bzw. tolerieren?

Wie häufig sollen die Kontakte sein?

Sind die Herkunftseltern wie Verwandte zu betrachten? Was tun, wenn die Kinder oder Eltern sich verweigern?

Kontakte zwischen Pflegefamilie und Herkunftsfamilie machen pädagogisch nur Sinn, wenn sie konfliktfrei verlaufen. Konflikte gehören aufs Jugendamt.

Pflegeeltern können über ihre Regieführung viel dazu tun, den Kontakt zu einem kleinen festlichen Ereignis werden zu machen. Zu einem Fest kann jeder etwas beitragen und somit seine anerkannte Rolle finden. Ein Fest braucht ein schönes Ambiente, ein Programm, einen Höhepunkt und ein klares Ende. Feste können allerdings nicht in der Woche stattfinden. Der tragende Alltag innerhalb der Pflegefamilie braucht seinen berechtigten Platz, nur dann können sich die Kinder sicher einbinden.

In dem Seminar sollen vielfältige Anregungen zur Besuchsgestaltung, aber auch zu einer pädagogischen Haltung, die auch Grenzen setzt, gegeben werden.

Kosten:
Mitglieder 17,50 EUR
Nichtmitglieder 22,50 EUR
Kinderbetreuung je Kind 5,00 EUR

Anmeldung über die Geschäftsstelle der Pflegeelternschule bis zum 17.02.2006
Böblinger Str. 156, 70199 Stuttgart
Tel: 0711 - 64 57 93, Fax: 0711 - 284 55 57
E-Mail: info@pflegeelternschule-bawue.de

BW Bank, BLZ 600 501 51, Konto 2103 802

12.01.2006 15.000 Euro Spende von Radio Regenbogen

Radiohören, während man eine Strecke im Auto hinter sich bringt, ist nichts Besonderes. Man hört den Stimmen, den Worten, den Inhalten der Sendung halb oder ganz zu – und parallel dazu produziert man eigene Gedanken. Und plötzlich treffen sich doch die Informationen des Radios und das eigene Gedankengut, bewegen sich aufeinander zu, verschmelzen und etwas Neues nimmt seinen Lauf.

So geschehen im Dezember. Das Wort „Social-Spot“ sagte mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel. Heute weiß ich wesentlich mehr darüber und das Zuhören hat sich für die Pflegekinder gelohnt.

Der Sender Radio Regenbogen „hilft Helfern“ und sendet „Social-Spots“ und zeigte Interesse an der Aufgabe des Landesverbandes PFAD. Nach dem ersten persönlichen Kontakt und einer kurzen Diskussionsrunde war der Sender überzeugt von der PFAD-Arbeit und entschloss sich, nicht nur den „PFAD-Helfern zu helfen“ sondern die „Pflegekinder unterm Regenbogen“ beim Spenden-Marathon am 12.12.05 zu berücksichtigen.

Überglücklich erhielt ich heute einen Scheck über 15.000 €. Mit diesem Geld wollen wir vorrangig ein ganz großes Anliegen von Pflegeeltern berücksichtigen, eine Investition in sie selbst, welches ihren Pflegekindern zugute kommen wird.

Pflegeeltern sind Menschen, die ihren eigenen Alltag bewältigen und zusätzlich einem Pflegekind eine Familie bieten. Plötzlich werden diese Familien jedoch mit Situationen konfrontiert, die ein normaler Bürger nicht kennt und die ihm auch normalerweise nicht zugemutet werden.

PFAD will Lücken schließen, die für Pflegeeltern und –kinder zu Fallen werden. Wir wollen die Messlatte „Normalität und Zumutbarkeit“ anlegen, die familienfreundliche Kommunen tatsächlich und nicht nur auf Glanzpapier ausmachen.

Ein großer Anteil der Nöte von Pflegeeltern liegt darin, dass alle fremden Beteiligten über eine professionelle Sprache verfügen, die unter den Professionellen noch einer besonderen Rangordnung unterliegt.

„Was sag‘ ich wie, wann, wo, wem – wie kommt das Gesagte an – in der eigenen Familie, beim Pflegekind, bei der Behörde, beim Verfahrenspfleger, Gutachter, Richter, Rechtsanwalt? Was soll und muss ich sagen – wann soll und muss ich schweigen? Darf ich eigentlich noch ich sein?

Um zu erreichen, dass Pflegeeltern und –kinder selbstbewusst auftreten, bieten Professionelle, die tagtäglich mit Pflegekindern und deren Lebenswelt konfrontiert sind, praxisnahe und individuelle Unterstützung vor Ort an. Ziel ist, das Gelernte an Ort und Stelle auch auf die Umsetzbarkeit und Wirkung zu überprüfen.

Der Landesverband PFAD BW hilft - und hat nun die finanziellen Mittel, mit der Hilfe zu starten.

„Unser Dank gilt den Zuhörern und Lars Brune vom Sender Radio Regenbogen, die es ermöglichten“

02.01.2006 Schreiben der FDP/DVP Fraktion im Landtag

FDP/DVP Fraktion
IM LANDTAG BADEN-WÜRTTEMBERG

Fraktionsvorsitzender

PFAD für Kinder
Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Frau Ingrid Chaventré

Sehr geehrte Frau Chaventré,

verbunden mit den besten Wünschen für ein glückliches Neues Jahr 2006 übersende ich Ihnen beiliegend aktuelles Datenmaterial zum Pflegekinderwesen in Baden-Württemberg, das uns im Nachgang zu unserem Antrag "Situation der Pflegekinder in Baden-Württemberg" nun vom Sozialministerium zur Verfügung gestellt wurde. Der Antrag hat also Bewegung ausgelöst, die bis heute nachwirkt. Das ist erfreulich!

Sie haben durch Ihr großes Engagement im letzten Jahr das Pflegekinderwesen in Baden-Württemberg auf politischer Ebene zum Thema gemacht. Dafür gebührt Ihnen Dank!

Gerne biete ich Ihnen auch weiterhin fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit an.

Ihr

Dr. Ulrich Goll

Januar 2006 ECHT GUT!

Zur Teilnahme am Wettbewerb

ECHT GUT!
EHRENAMT IN BADEN-WÜRTTEMBERG 2005

in der Kategorie

"Soziales leben"

gratuliert das Land Baden-Württemberg

der Initiative

"Netzwerk für ein kindergerechtes leben der Pflegekinder"

ganz herzlich.

Ihr freiwilliges Engagement im Ehrenamt macht unsere Gesellschaft wärmer und lebendiger.

G. H. Oettinger
MINISTERPRÄSIDENT
Baden-Württemberg

23.12.2006 Gedanken zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel

Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es das ganze Dorf
It takes a village to raise a child Pour élever un enfant il faut un village entier
(Afrikanisches Sprichwort)

Mein Dank gilt allen, die sich
- zusammen mit Landesverband PFAD für Kinder -
unermüdlich dieser Aufgabe stellen und "das ganze Dorf" einbeziehen.

Das zweite Jahr unserer Vorstands-Zusammenarbeit
hat aus uns eine eingeschworene Mannschaft werden lassen.
Wir nutzen unsere unterschiedlichen Fachkompetenzen,
erreichen wir dadurch doch zahlreiche offene Ohren "im Dorf"
und sprechen dadurch das "ganze Dorf" an

PFAD ist mit seiner Philosophie "im Dorf" angekommen.
Wir werden akzeptiert und respektiert.

Als Fachverband und Interessenvertreter der Kinder in Pflege- und Adoptivfamilien,
haben wir "dem Dorf" die notwendigen Informationen übermittelt.
Wir kommen unserer Bringschuld nach und haben eingesehen und verstanden,
dass wir Insider es sein müssen, die nicht aufhören dürfen, "das Dorf" aufzufordern,
die uns bekannten Kinderschicksale, nicht hinzunehmen. Beteiligte und Entscheider "des Dorfes" müssen und können sich engagieren und sie tun es.

Es ist ihre Aufgabe - und mehr und mehr sind Viele plötzlich mit auf dem PFAD
und bemühen sich um die uns anvertrauten Kinder in ganzheitlicher Weise.

Ich danke euch allen im Vorstand,
ich danke den Stammtischen, Initiativgruppen, Ortsvereinen,
Pflege- und Adoptivmüttern und -vätern für das großes Bürgerengagement.

Wir alle dürfen nicht müde werden, uns mit Zivilcourage dafür einzusetzen,
dass sich das "ganze Dorf" für unsere Kinder verantwortlich fühlt.
Auch unsere Kinder sollen die Chance haben und sich nach den Worten der Verfassung, zu eigenständigen Persönlichkeiten der sozialen Gemeinschaft entwickeln können. Die Menschenwürde und die Menschenrechte zu verteidigen, ist im Kleinen oft schwieriger als mit spektakulären Aktionen.

Nutzen wir deshalb beständig "das ganze Dorf"

Herzliche Grüße und gute Wünsche, Ingrid Chaventré

15.11.2005 Angebot an die PESCH für eine gemeinsame Mediation

Sehr geehrte Damen und Herren des PESCH-Vorstands,

nach Auffassung des Landesverbandes PFAD für Kinder haben wir bis heute immer wieder versucht, eine konstruktive Zusammenarbeit zu erhalten, vor allen Dingen die Personen, die per PFAD-Beschluss für die betreffenden Aufgaben zuständig waren. Dabei hat PFAD die eigene, aber auch die individuelle Zielsetzung PESCHs besonders berücksichtigt.

Offensichtlich kommt es aber dennoch zu erheblichen Missverständnissen und Verstimmungen, die PFAD so nicht weiter bestehen lassen möchte. Es ist müßig, erneut auf die Darstellungen und Vorwürfe einzugehen, da wir sie so, wie sie gemacht werden, nicht verstehen.

Wir sind davon überzeugt, dass das von beiden Seiten erfolgte Engagement eine sinnvollere Verwendung verdient. PFAD möchte und kann seine Ressourcen nicht weiter in Auseinandersetzungen binden. Uns ist aber nach wie vor an einer konstruktiven Zusammenarbeit gelegen.

Daher möchten wir den Vorschlag unterbreiten, dass sich beide Vorstände - mit allen Vorstandsmitgliedern - in eine gemeinsame Mediation begeben, die mit Hilfe eines externen Mediators erfolgen könnte.

In diesem Sinne verbleiben wir mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf eine positive Antwort,

Ihr
PFAD-Vorstand
Ingrid Chaventré
Vorsitzende

27.10.2005 "social-spot" bei Radio Regenbogen

Radio Regenbogen hilft Helfern - aus diesem Anlass war die Vorsitzende des PFAD BW eingeladen worden, um über die Aufgaben des Landesverbandes PFAD für Kinder zu berichten. Die Aufnahme wird nach einer kurzen Bearbeitungszeit in den nächsten Wochen immer mal wieder gesendet. Mit seiner Aktion "Kinder unterm Regenbogen" engagiert sich der Sender für Kinder in Not. Im Gespräch konnte Frau Chaventré über die vielfältigen Notsituationen und Schicksale von Adoptiv- und Pflegekinder hinweisen und die besondere Leistung der Pflege- und Adopotivfamilien darstellen."Wir suchen zunächst einen >PFAD<. für Kinder, der ihre Not lindern soll, der aber unbedingt in einen stabilen WEG münden muss".